dPV Regionalgruppe Bad Segeberg

 

Gesundheit, Versuch diesen Begriff  begreifbar zu machen

Die WHO definierte 1948 Gesundheit wie folgt:

"Gesundheit ist ein Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Sich des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu erfreuen ist ein Grundrecht jedes Menschen, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Überzeugung, der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung

Morbus Parkinson Selbsthilfegruppe

Die Diagnose Parkinson stellt das Leben für Betroffene und Angehörige sowie Zugehörige auf den Kopf. Die Veränderung ist alles umfassend. In der Zeitspanne eines Lidschlages  bricht eine ganze Lebensarchitektur zusammen! Die Anzahl der Fragen scheint unendlich. Was kommt auf mich zu? Worauf muss ich achten? Wie gehe ich damit um gegenüber der Familie dem Arbeitgeber oder Freunden? Auf diese und viele viele andere Fragen können Sie in unserer Selbsthilfegruppe Antworten finden und einige weitere Vorteile in Anspruch nehmen:

  • Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten
  • Individuelle medizinische Beratung
  • Finanzielle Vergünstigungen
  • Juristische Beratung in sozialrechtlichen Fragen
  • Regelmäßige aktuelle Informationen
  • Patienten Schulungen
  • Psychologische Hilfe Stellung
  • Treffen in der Gruppe

Aktiv in der Gemeinschaft                                             

Wir treffen uns

Jeden 4. Mittwoch eines Monats sind wir von 16 bis 18:00 Uhr zu Gast im
Neurologischen  Zentrum (NZ) der Segerger Kliniken
Hamdorfer Weg 3, 23795 Bad Segeberg
Erdgeschoss, Raum 69
Leitung: Bernd Braun  04551 / 82354 0der 01736 91 42 64                       Veranstaltunsplan lfd. Jahr  (Download)
Asprechpartnerin im NZ: Sylvia Dürkop  04551 / 8025802

Tanzen

Jeden 2. Dienstag eines Monats von 17 bis 18:00 Uhr, Ort siehe "wir treffen uns"
Leitung: Birgit Damrau

Öffentliches Singen

ein Angebot der Fachklinik für Bewegungsstörungen und Parkinson im NZ
einzige Voraussetzung, Lust und Freude am Singen, Jeder kann Teilehmen

Jeden 1. Mittwoch eines Monats von 16:30 bis 17:30 Uhr; Ort siehe "Wir treffen uns"
Leitung: Lisa Ramke

 

Medizin trifft Kunst

Die Überaus komplexe Wirkung von Musik auf den Menschen ist ein thematischer Schwerpunkt

Eine allgemeine Einführung finden Sie hier Musik in der Medizin, Prof. Dr. Eckart Altenmüller   (klicken)    [nbsp]

Ausführliche Information sieh Segeberger Symposien, Morbus Parkinson, Medizin trifft Kunst

 

5. Segeberger Symposium, Morbus Parkinson, Medizin trifft Kunst

JugendAkademie Segeberg, Marienstraße 31, 23795 Bad Segeberg

vom 30. April bis 02. Mai 2021

Anmeldung bei Frau Sylvia Dürkopp  04551/802 5802   Segeberger Kliniken, Fachklinik für Bewegungsstörungen und Parkinson

 

 

 

 

 

Musik verändert die Welt (Beethoven)

Viele Wege führen zum Ziel!!

5. Segeberger Symposion,
Morbus Parkinson, Medizin trifft Kunst
vom 30.04. – 02.05.2021

Projektbeschreibung Kurzfassung


Segeberger Symposium
Die künstlerisch aktivierenden Verfahren

Selbst künstlerisch aktiv werden ist für jede und jeden möglich. Vorerfahrungen sind
nicht notwendig, „Begabungen“ erst recht nicht – und krankheitsbedingte Einschränkungen
spielen keine Rolle – im Gegenteil: sie können als Bereicherung erlebt werden
und werden Bestandteil des künstlerisch-kreativen Schaffensprozesses. Die mehr als 10
jährigen Erfahrungen unserer Parkinson-Selbsthilfearbeit in Bad Segeberg bestätigen
diese Aussagen.

Einige Informationen zur Parkinsonerkrankung:

Morbus Parkinson ist eine progrediente, neurodegenerative Erkrankung. Sie ist nach wie
vor unheilbar. Zusätzlich zu den körperlichen Symptomen wie z.B. Tremor (Zittern), Rigor
(Steifigkeit) oder Akinese (Bewegungsarmut bis zur Bewegungslosigkeit) fordert die
Krankheit im Verlaufe des Prozesses auch auf der Psychischen und kognitiven Ebene mit
den nichtmotorischen Begleiterscheinungen ihren Tribut. Hauptmerkmale sind hier Störungen
der Emotionalität und des Antriebes, Apathie, Anhedonie, Angst, Depression
sowie Planungs-, Entscheidungs- und Impulskontrollstörungen. Diese können in ihrer Belastung
sogar in den Vordergrund treten. Nicht nur die Betroffenen selbst haben sich mit
dieser Thematik auseinanderzusetzen – auch die (pflegenden) Angehörigen werden
teilweise bis an die Grenze der eigenen Belastbarkeit gefordert.
Die medikamentöse Behandlung bildet noch immer die Grundlage dieser unheilbaren
Krankheit, deren Verlauf nur gemildert, nicht jedoch gestoppt werden kann. Sport, Physio-
Logo- und Ergotherapie ergänzen die Behandlungsmaßnahmen. Ein weiterer noch
sehr junger Schritt sind die künstlerisch aktivierenden Verfahren, die sowohl die Betroffenen
als auch die Angehörigen stärken, alte Rollen aufbrechen lassen (wie z.B. der/die
betroffene Person – der / die pflegende Angehörige) – Lebensmut, innere Stärke und
Selbstwahrnehmung vermitteln, der drohenden Vereinsamung entgegenwirken und
damit die nichtmotorischen Begleiterscheinungen erheblich mildern können.
Das klingt nach einem Mythos, doch das Instrumentarium der künstlerisch aktivierenden
Verfahren hat sich vielfach bewährt und die vorhandenen sowie die zunehmend neu
auf den Markt drängenden Studien in diesem Wissensgebiet entzaubern den Mythos
zum Forschungsgegenstand, belegen jedoch immer wieder seine positiven, wirksamen
Inhalte. Denn wir stehen ja nicht nur in unserem Gesundheitssystem vor fast erdrückenden
Herausforderungen. Beispielhaft sei genannt, die überproportional wachsende Anzahl
an neurodegenerativ erkrankten Menschen, die explodierenden psychosozialen
Fallzahlen und der Pflegenotstand.

Was sind die künstlerisch aktivierenden Verfahren?
Singen – Tanzen – Theaterspielen und Musizieren

Allen Verfahren ist gemeinsam, dass sie Körper und Geist entspannen, beleben oder
beruhigen und harmonisieren. Nach dem Singen hat unser Energieniveau wieder ein
Level, welches uns hilft unsere Aufgaben des Alltags zu bewältigen. Das drückt sich
durch ein wahrnehmbares Wohlbefinden aus. Doch auch der Hormonhaushalt wird
angeregt und die Sauerstoffversorgung aller Organe erhöht. Isolierung und Vereinsamung
wird entgegengewirkt, die psychosozialen Kompetenzen werden entwickelt, geschult
bzw. gestärkt.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Mitgebracht werden sollten:

• Neugier
• Freude am Ausprobieren
• Bereitschaft alte Gewohnheiten über Bord zu werfen
• Spaß und Freude am gemeinsamen Tun

(Weitere Informationen zum Singen, Tanzen, Theaterspielen und Musizieren siehe
Langfassung - Download).

Um die wohltuenden Wirkungen dieser Verfahren zu erzielen heißt es jedoch, sich selbst
in den aktiven künstlerischen Schaffensprozess zu begeben. Einfach nur ein Medikament
einnehmen und abwarten hilft hier nicht! Nicht nur die von Parkinson betroffenen
Menschen profitieren von diesen Wirkungen. Auch die Lebenskraft und Energie der
pflegenden Angehörigen wird gestärkt – Folgen der Alltagsbelastungen im Kontext von
Begleitung und Pflege können gemildert werden und der Erhalt der Arbeitsfähigkeit
wird gefördert. Anzumerken ist hier, dass oftmals hinter jeder von Parkinson betroffenen
Person mehr als eine pflegende / begleitende Person steht. Die Zahl der Menschen, die
mit der Krankheit Parkinson zu leben haben, ist damit um ein Vielfaches größer als die
Zahl der betroffenen Menschen selbst.

Dies führte zur Geburtsstunde des Segeberger Symposiums, Morbus Parkinson, Medizin
trifft Kunst. Für an Parkinson erkrankte Menschen entworfen - erfasst die Wirkung der Musik
doch alle Menschen. In Fachvorträgen wird das theoretische Wissen vermittelt. In
den einzelnen Workshops, Singen, Tanzen, Musizieren, Theaterspiel kann dann die Theorie
anhand der Praxis überprüft werden.

Unsere Zielgruppe sind an Parkinson erkrankte Menschen, deren Zu- und Angehörige,
mit Parkinson befasste Fachleute sowie grundsätzlich interessierte Menschen. Veranstaltungsort
ist die JugendAkademie Segeberg, Marienstraße 31 in 23795 Bad Segeberg.
Veranstalter ist die deutsche Parkinson Vereinigung Regionalgruppe Bad Segeberg,
Bernd Braun, Habichtshorst 5e, 23795 Bad Segeberg, in Kooperation mit dem Verein
Parkinson bewegt e.V., ein Verein zur Förderung nicht medikamentöser Therapieverfahren,
sowie den Segeberger Kliniken, Fachklinik für Bewegungsstörungen und Parkinson.

gemeinsam stark

Projektbeschreibung Langfassung (Downlload)

Projektskizze tabellarisch  (Download)

 

 

Segeberger Symposium tabellarische Darstellung